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Reiseführer Phan Thiet – Mui Ne

Phan Thiet – Mui Ne

Provinz: Binh Thuan (Hauptstadt)                                                        Einwohnerzahl: 170 000
Region: Südliche Zentralküste

Es dauerte nur wenige Jahre, und der »Geheimtipp« an der südlichen Küste bei der Hafenstadt Phan Thiet hatte sich rumgesprochen. Wen wundert’s, denn Mui Ne ist eine traumhafte Halbinsel mit einer weit und lang geschwungenen Bucht unter Kokospalmen. Trotzdem beherrschen noch die Fischer mit ihren Kuttern, Körben und Netzen den wunderschönen Strand. Es sei denn, die Kiter und Surfer kommen zum »Fun-Cup«.

Sehenswertes in Phan Thiet und Umgebung

Der rund 16 km lange Strand der Halbinsel bis zu den Dünen Kap Ne (Mui Ne) ist paradiesisch und macht mittlerweile Nha als internationalem Badeort Konkurrenz. Die Bevölkerung lebt vom Fischfang: Kaum sind die zappelnden Fische im Netz vom gesamten Dorf in vereinten Kräften an den Strand gezogen, wird der Fang in Körbe aussortiert und der Preis verhandelt. Unter einem Dach von Kokospalmen führt die Strandstraße vorbei an kleinen Fischersiedlungen, aber auch immer mehr Bungalowanlagen und vielen Restaurants.

Der kleine Ort Mui Ne besitzt einen regen Hafen und einige kleine Fabriken für die Fischsaucen-Produktion. Am Ende der Haibinsel Mui Ne leuchten rot-orange bis gelb-weiße Sandhügel, die mit jeeps oder zu Fuß erobert werden, in Mui Ne wird nicht nur auf dem Meer sondern auch auf dem Sand»gesurft« – auf Plastikschalen gehfs die Dünenbeige hinunter. Gleich hinterm Palmenhain kann man die erhitzten Füße zischend ins Südchinesische Meer tauchen. Oder in den »weißen See« (Bau Tranh): Dies sind eigentlich drei kleine malerische Seen, die inmitten von schneeweißen Sanddünen nahe der Hon-Hghe-Bucht liegen und in denen sich die Dünen zwischen Lotosblüten widerspiegeln. So herrlich das Küsten-Palmen-Meerespanorama von hier oben ist, die Mülldeponie liegt leider auch nicht weit.

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Mui Ne Meeresstrand, Vietnam

Je weiter man die Straße 706 entlang der Küste nach Nordosten aut der Halbinsel Hon Gom fährt, desto ruhiger wird es, nur die Hirten scheuchen ihre Kühe und Ziegen über den neuen »Highway« im Nordosten von Mui Ne.

Eine sehr beliebte Wanderung (ca. 1 Std.) führt an einem Bach entlang vom Meer beim Dorf Ham Tien (kurz vor Mui Ne) ebenfalls durch die Dünen, vorbei an den rot leuchtenden Felswänden des kleinen »Red Sand Canyons« bis zur Quelle Suoi Tien, wo eine kleine Kaskade sprudelt.

Auf dem Weg nach Phan Thiet erhebt sich nahe dem Mui-Ne-Strand auf dem Ngoc-Lam-Hügel das südlichste Heiligtum der Cham: die drei kleinen, 1999 restaurierten Pho-Shanu Türme (R.h.). Sie sind weniger verziert als die berühmten Po-Nagar- oder Po-Klong-Karai-Türme bei Phang Rang und wurden der Königin Po Shanu gewidmet. Von hier oben hat man einen schönen Panoramablick über die Küste und die Stadt Phan Thiet.

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Rot-orange Sanddüne in Mui Ne, Vietnam

Der 1897 von den Franzosen erbaute Leuchtturm vorn Kap Khe Ga wartet rund 25 km südwestlich von Mui Ne auf Besucher. Der größte und älteste Leuchtturm Vietnams steht auf einer kleinen Insel und lässt sein Licht in der Nacht noch immer über die Küste der Provinz Binh Thuan streifen.

Der schier endlose, meist schattenlose Tien-Thanh-Strand am Festland lockt offenbar nicht nur die Otter an, die hier gesehen worden sind – auch hier entstehen derzeit neue Unterkünfte.

Den beeindruckenden Ganh-Son-Mini-Canyon kann man auf dem Weg nach Khe Ga von der Straße aus sehen (Touren hierher sollten nur mit offiziellen Guides gemacht werden, da die Gefahr von Treibsand und alten Minen besteht – die Gegend war einst ein amerikanisches Militärgelände namens LZ Betty).

Die Stadt Phan Thiet liegt rund 20 km von der sonnenverwöhnten Halbinsel Mui Ne entfernt und ist berühmt für ihre Fischsauce Nuoc Mam, die in ganz Vietnam (Vietnam Rundreise 14 Tage) ausgeliefert wird und auf keinem Esstisch fehlen darf. Die Region ist eine der größten Fischfangregionen Vietnams. Früh morgens kann man sich in Phan Thiet ein Bild von dem regen Treiben im Hafen an der Tran-Hung-Dao-Brücke machen, wenn die bunten Kähne der städti-schen Fischfangflotte zurückgekehrt sind, ebenso auf dem trubeligen Fischmarkt (südliches Ende der Trung Trac). Ein kleines Schmuckstück ist der alte Wasserturm der Stadt: Geschmückt mit dreigiebligem und himmelwärts geschwungenem Dach erhebt er sich am Ca-Ty-Fluss. Der Van-Thuy-Tu-Tempel in der Ngu Ong (Fisherman Street, Duc-Thang-Bez.) wurde bereits 1762 erbaut und gilt als nationales Denkmal. Hier kann man ein 22 m langes Walskelett besichtigen.

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Ganh Son Mini Canyon bei Abenddämerung, Mui Ne, Vietnam

Die Ong-Pagode in der Tran Phu Street wird vor allem von kinderlosen Frauen besucht, die hier um Nachwuchs beten. Im rechten Raum kann man eine große Maske für den Drachentanz sehen. Auf dem 694 m hohen Berg Ta Cu (Takou) im gleichnamigen Naturschutzgebiet liegt die wahrscheinlich längste Buddha-Statue Vietnams: Der liegende Sakyamuni-Buddha misst ganze 49 m von den Zehenspitzen bis zum erleuchteten Haupt und hat eine Schulterhöhe von 18 m. Man erreicht ihn durch eine rund zweistündige Wanderung oder schneller mit der Seilbahn. Oben empfängt das mehr als 100 Jahre alte Linh-Son-Truong-Tho-Kloster die Pilger und Besucher (Ta Ku liegt bei Tan Lap, ca. 50 km südwestlich von Phan Thiet, es gibt ein kleines Gästehaus).

Ortschaften enden sich in Phu Quoc fast nur an der Küste, das urwaldbedeckte Inselinnere ist nahezu menschenleer. Die meisten Siedlungen liegen auf der flacheren Westseite der Insel, die größte ist Duong Dong mit ungefähr 10 000 Einwohnern. Bislang bilden Fischfang und -Verarbeitung den Haupterwerb der Bevölkerung. Eine wesentliche Einnahmequelle ist die berühmte Fischsauce Phu Quocs, die in ganz Vietnam Anklang findet (Jahresproduktion: ca. 10 Mio. 1).

Sehenswertes in Phu Quoc und Umgebung

Die vietnamesische Regierung hat Großes vor mit dem Eiland und will allein hierher bis 2020 zwei bis drei Millionen Urlauber locken – im Jahr, versteht sich – so viel wie heute in ganz Vietnam! Die Insel hat zweifellos Potenzial: Im Westen und Süden liegen menschenleere Strände, die schönsten Badebuchten sind oft versteckt und nur über staubige Pfade und Kletterpartien zu erreichen (der Khem-Strand im Süden ist derzeit noch militärisches Sperrgebiet, da die benachbarten Kambodschaner die Insel ebenfalls beanspruchen). Der Bai Truong (Long Beach) südlich des Hauptortes Duong Dong präsentiert sich mit einem rund 20 km langen goldgelben Sandstrand unter Palmen bis zum kleinen Fischerhafen An Thoi an der Südspitze der Inse!, nur unterbrochen von Felsen und Fischerdörfern. Auf rund 8 km erstreckt sich der mit Bungalowanlagen und (teils mehrgeschossigen) Hotels bisher erschlossene Bereich. Der schön geschwungene Bai Ong Lang (nördlich von Duong Dong) verheißt über einige Kiiometer Ruhe und Abgeschiedenheit mit (eisigen Abschnitten. Der wun-derschöne Bai Sao nahe An 1 hoi im tiefen Süden wird an Wochenenden und Feiertagen vorwiegend von Vietnamesen besucht.

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Unberührtheit des Meeres auf Phu Quoc Insel

Die Fischer in An Thoi oder Ausflugsboote (ab Bai Truong) bringen die Touristen zu den vorgelagerten Inseln zum Schnorcheln und Tauchen, etwa zur Schildkröteninsel (Hon Doi Moi) im Norden und zum winzigen An-Thoi-Archipel im Süden mit Korallenriffen im kristallklaren Wasser. Die Tauchgründe zählen zu den besten in Vietnam mit Sichtweiten von bis zu 50 m. Man kann aber auch trocken bleiben und Wanderausflüge zu einigen kleineren Wasserfällen und Quellen im dichten, bergigen Hinterland des Phu-Quoc-Nationalparks machen, zu Höhlen und Pfefferplantagen sowie Perlenzuchtfarmen an der Küste. Die Insel heißt übersetzt nicht ohne Grund »99 Berge«, allerdings sind die bis zu 603 m hohen Insel-Berge im Norden derzeit noch militärisches Sperrgebiet. Beste Zeit für Inselexkursionen ist die Trockenzeit im Winter.

Der Hauptort Duong Dong besitzt nicht viele touristische Attraktionen, alles Sehenswerte konzentriert sich um das Hafenbecken: eine kleine Flotte, vietnamesische Imbissstände, die Fischsaucenfabriken und Dinh Cau: ein Tempel mit Leuchtturm zu Ehren der Thien-Hau-Meeresgöttin, an dem im Oktober Tempelfest gefeiert wird.

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